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Als langweilig, gleichförmig und konfektioniert galten Fertigäuser früher einmal. Heute ist das kein Thema mehr. Allein deutsche Hersteller bieten in Ausbau und Ausführung rund 80 000 Varianten an.
Wem das immer noch nicht ausreichend Individualität bietet, kann sich selbst
sein Fertighaus nach Maß bauen lassen oder es aus dem Baukasten
zusammensetzen. Erker, Gauben und Balkone werden bei Bedarf angefügt. Die
Fassade gibt es verputzt, verklinkert oder mit Holz verkleidet. Der Einsatz
computergesteuerter Maschinen bei der Herstellung garantiert höchste
Genauigkeit.
Umweltfreundlich:
80 Prozent sind Holz
Auch wenn das Massivhaus in Deutschland traditionell in der Gunst der
Bauherren noch vorn liegt, ist das Fertighaus stark im Kommen. Das hat gute
Grunde: Der Fertigbau setzt auf den einzigen Baustoff, der nachwächst und
die Umwelt nicht belastet: Holz. Ein Fertighaus besteht zu etwa 80 Prozent
aus heimischem Fichtenholz. Die in den Werkhallen industriell vorgefertigten
Teile lassen sich in weniger als 48 Stunden zu einem wind- und wetterdichten
Haus zusammenfügen. Der Innenausbau beansprucht bis zu drei Monate. Eine
flexible Planung des Grundrisses macht so gut wie jede gewünschte
Raumaufteilung möglich.
Die Haustechnik entspricht dem neuesten Stand: Solarkollektoren auf dem
Dach, Brennwert-Kessel im Keller, eine Wärmepumpe im Erdreich. Als
Niedrigenergiehäuser kommen Fertighäuser in den Genuss staatlicher
Förderung. Da der Verwaltungsaufwand zunimmt und auch die Gesetze immer
komplizierter werden, lohnt es sich, die Serviceangebote der Hersteller zu
nutzen.
Wer mit anpackt,
kann viel Geld sparen
Nach Umfragen der Meinungsforscher boomt der Selbstbau in Deutschland. Der
Markt reagiert mit einer großen Auswahl an Bausatz- oder Ausbauhäusern, auch
bei Fertighäusern. Wer lässt sich schon Einsparmöglichkeiten von bis zu 100
000 Mark
(51 129 Euro) entgehen?
Foto:
KD-Haus
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